CSU sieht sich als Stabilitätsanker nach CDU-Niederlagen
Nach den deutlichen Wahlniederlagen der CDU in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern betrachtet CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek seine Partei als wichtigen Garant für Stabilität. Zum Auftakt der Herbstklausur der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Banz in Oberfranken sagte er, dass in den kommenden Wochen die CSU und ihr Vorsitzender Markus Söder noch stärker gefragt seien, um die richtigen politischen Weichen zu stellen.
Holetschek betonte, Bayern habe mit Söder einen starken Ministerpräsidenten, dessen Rolle in der aktuellen Lage wichtiger sei denn je – nicht nur für den Freistaat, sondern auch mit Blick auf ganz Deutschland.
Den von Söder angeregten Gerechtigkeitscheck für die geplanten Reformen des Sozialstaats bezeichnete Holetschek als den richtigen Ansatz. Jetzt müsse man endlich handeln, mahnte er. Viel Zeit bleibe nicht mehr, das politische Zeitfenster werde zunehmend kleiner.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber