Der britische Premierminister Andy Burnham sieht keinen Grund zur Beschämung wegen eines kurzen Nachrichtenaustauschs mit einer Person, die sich als Stabschefin von US-Präsident Donald Trump ausgegeben haben soll. Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA erklärte Burnham bei einem Termin in Wolverhampton, es habe nur einen sehr begrenzten Kontakt gegeben, der keine relevanten Inhalte umfasst habe. Als ihm der Vorgang verdächtig vorkam, habe er ihn umgehend gemeldet. Burnham betonte, solche Situationen könnten Politiker grundsätzlich treffen, und er habe aus seiner Sicht korrekt gehandelt.
Zuvor hatte „Politico“ unter Berufung auf Regierungsbeamte berichtet, Burnham habe mit jemandem kommuniziert, der sich als Susie Wiles ausgab, ehe er misstrauisch wurde. Eine offizielle Bestätigung der Regierung gab es zunächst nicht.
Berichten zufolge war bereits im vergangenen Jahr das FBI aktiv geworden, nachdem mehrere Senatoren, Gouverneure und US-Unternehmer Nachrichten und Anrufe von einer Person erhalten hatten, die sich ebenfalls als Trumps Stabschefin ausgab.
Susie Wiles ist als Stabschefin des Präsidenten dafür zuständig, die täglichen Abläufe in der Regierung zu koordinieren.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber