CSU bekräftigt Nein zur Leihmutterschaft
Die CSU hält unverändert am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland fest. Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion in Bayern, Klaus Holetschek, erklärte in München gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, an dieser Haltung werde nicht gerüttelt. Für die Partei gehe es dabei um politische Verlässlichkeit und ihr grundlegendes Werteverständnis.
Zugleich betonte Holetschek, dass er die private Entscheidung von Jens Spahn und dessen Ehemann Daniel Funke respektiere. Dem Paar gratulierte er zur Geburt des gemeinsamen Sohnes Georg. Politisch bleibe die Position der CSU jedoch eindeutig: Was hierzulande verboten sei, solle es auch weiterhin bleiben.
Spahn und Funke hatten am Mittwoch öffentlich gemacht, dass sie Eltern geworden sind. Das Kind wurde von einer Leihmutter in den USA ausgetragen. Die Nachricht hat auch innerhalb der CDU eine kontroverse Diskussion ausgelöst, da Leihmutterschaft in Deutschland nicht erlaubt ist und die Partei bislang klar gegen eine Legalisierung auftritt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber