Politik

Bundeswehr probt Rettung per Drohne für Verwundete

Nicht nur Aufklärung und Waffen: Diese Bundeswehr-Drohnen sollen jetzt Verwundete aus Einsätzen retten.

16.07.2026, 12:01 Uhr

Die Bundeswehr erprobt ein neues Drohnensystem, das den Abtransport Verwundeter aus Einsatz- und Kampfgebieten erleichtern soll. Anfang April wurde dafür mit dem Ismaninger Unternehmen Avilus ein Vertrag über den Testbetrieb von zwei Drohnen des Typs „Grille“ abgeschlossen, wie beide Seiten mitteilten.

Zum Vorhaben gehört demnach auch die Schulung von Soldatinnen und Soldaten. Ziel sei es, das System gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr unter realen Bedingungen zu testen und gezielt an die Anforderungen der Streitkräfte anzupassen.

Nach Angaben des Herstellers erreicht die „Grille“ eine Reichweite von etwa 50 Kilometern, fliegt mit rund 90 Stundenkilometern und kann Menschen mit einem Gewicht von bis zu 135 Kilogramm transportieren.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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