Strafbefehl gegen Würzburger AfD-Stadtrat ist rechtskräftig
Ein Strafbefehl gegen einen AfD-Stadtrat aus Würzburg ist rechtskräftig geworden. Der 56-Jährige muss nun eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 70 Euro zahlen, wie das Amtsgericht Würzburg mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet zu haben. Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks wies der Beschuldigte die Vorwürfe zurück.
Nach Auffassung des Gerichts rief der Mann am frühen Morgen des 29. Juni 2025 zusammen mit einer Frau auf dem Gelände einer Würzburger Tankstelle mehrfach eine verbotene NS-Parole. Demnach soll die Frau jeweils „Sieg“ gerufen haben, worauf der Angeklagte mit „Heil“ antwortete. Insgesamt soll dies fünf- bis sechsmal geschehen sein.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber