Die Zahl der Menschen, die in Deutschland erstmals Asyl beantragen, ist im Mai erneut zurückgegangen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gingen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) im vergangenen Monat 5.556 Erstanträge ein. Das ist der niedrigste Mai-Wert seit 2020, als wegen der Corona-Beschränkungen nur wenige Menschen nach Deutschland gelangen konnten.
Im Vergleich zum Mai des Vorjahres entspricht das einem Rückgang von etwa 30 Prozent. Schon im April war die Zahl der neuen Asylanträge mit 6.144 deutlich geringer ausgefallen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Dobrindt wertet Entwicklung als Erfolg
Während Fachleute für Migration die Ursachen eher in der Lage der Herkunftsländer wie Syrien sowie in wichtigen Aufnahme- und Transitstaaten wie dem Iran oder der Türkei sehen, bewertet Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Rückgang als Folge der neuen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung aus Union und SPD.
Dobrindt erklärte, die "Migrationswende" gehe weiter. Ziel der Regierung sei es, Zuwanderung wirksam zu steuern und die Belastungen weiter zu senken.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion