Aigner blickt auf acht Jahre als Landtagspräsidentin zurück
Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat sich in einem Instagram-Beitrag zu ihren bisherigen acht Jahren an der Spitze des Bayerischen Landtags geäußert. Darin dankt sie den Abgeordneten für das Vertrauen, das sie ihr in dieser Zeit entgegengebracht haben. Zuvor war bekannt geworden, dass die Union Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin ins Rennen schicken möchte.
Zum Ende ihres Beitrags schreibt die 61-Jährige, dass auch künftig noch viele Aufgaben anstünden und sie sich darauf freue, ihren Teil dazu beizutragen. Welche konkrete Rolle sie dabei im Blick hat, lässt sie jedoch offen.
Aigner betont außerdem, ihr Anspruch sei es gewesen und bleibe, "Präsidentin für alle" zu sein — parteipolitisch neutral, zugleich aber klar in der Haltung, wenn es um den Schutz der Demokratie und die Würde der Verfassung gehe.
Rückblickend beschreibt sie die vergangenen acht Jahre als eine Zeit mit vielen wertvollen Begegnungen, großen Herausforderungen, intensiven Debatten und wichtigen Entscheidungen. Zu den besonders traurigen Momenten zählt sie nach eigenen Worten auch die Nachricht vom Tod Hubert Aiwangers.
CDU berät über Steinmeiers Nachfolge
Für Sonntagabend um 20.00 Uhr ist in Berlin eine Sitzung des CDU-Präsidiums angesetzt, bei der es um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gehen soll. Erwartet wird, dass CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz Ilse Aigner als gemeinsame Kandidatin der Union für die Wahl in der Bundesversammlung am 30. Januar vorschlagen wird.
Unterstützung kommt bereits von der SPD: Parteichef Lars Klingbeil hatte angekündigt, eine Kandidatur Aigners zu begrüßen und mitzutragen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber