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Rummenigge enthüllt Kanes Zeitplan – mit klarem Ziel

100 Millionen Euro für Harry Kane? Für den FC Bayern hat sich der Deal längst ausgezahlt. Obwohl sein Vertrag 2027 endet, deutet jetzt vieles darauf hin, dass die Geschichte des Engländers in München noch lange nicht vorbei ist.

27.04.2026, 08:52 Uhr

Der FC Bayern München will den Vertrag mit Harry Kane nach Saisonende gezielt verlängern. Das hat der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit t-online angekündigt. Für den deutschen Rekordmeister gebe es dabei nur eine klare Richtung: eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem englischen Torjäger.

Kane war im Sommer 2023 für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach München gewechselt. Seitdem hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft in 141 Einsätzen 138 Treffer für die Bayern erzielt.

Rummenigge: Kane-Transfer war ein Meilenstein

Rummenigge bezeichnete die Verpflichtung des Angreifers als einen der bedeutenden Transfers in der Klubgeschichte. Der 70-Jährige, der heute dem Aufsichtsrat angehört, äußerte sich vor den Halbfinalpartien in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain.

Zugleich verwies er darauf, dass Kane eine Ausstiegsklausel besessen habe, diese aber nicht nutzte. Für Rummenigge ist das ein deutliches Zeichen, dass sich der Stürmer in München wohlfühlt und bleiben möchte. Deshalb sollen die zuständigen Verantwortlichen nach Abschluss der Saison mit ihm konkrete Gespräche führen.

Unter Trainer Vincent Kompany habe Kane laut Rummenigge zudem einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht. Aus einem klassischen Vollstrecker sei mehr und mehr ein mitspielender Mittelstürmer geworden, was für das Spiel der Bayern von großer Bedeutung sei.

Auch Olise soll keine Option für einen Verkauf sein

Neben Kane hob Rummenigge auch die Bedeutung von Michael Olise hervor. Der 24 Jahre alte französische Nationalspieler gelte beim FC Bayern praktisch als unverkäuflich. Intern habe man sich schon vor längerer Zeit darauf festgelegt, keinen Spieler mehr abzugeben, dessen sportlicher Verlust schwer wiegen würde. Für einen Akteur wie Olise gebe es deshalb aus Sicht Rummenigges keine Summe, die den Verein zum Nachdenken bringen würde.

Großes Lob für Dreesen

Darüber hinaus sprach Rummenigge dem heutigen Vorstandschef Jan-Christian Dreesen großes Vertrauen aus. Dreesen hatte im Mai 2023 Oliver Kahn an der Klubspitze ersetzt. Rückblickend sagte Rummenigge, man hätte Dreesen eigentlich direkt zu seinem eigenen Nachfolger machen sollen. Beide hatten bereits viele Jahre gemeinsam im Vorstand gearbeitet.

Zwar endet Dreesens Vertrag in einem Jahr, doch vieles deutet auf eine Verlängerung hin. Rummenigge lobte vor allem dessen Arbeit im finanziellen Bereich. Bei den Personalkosten sei der Verein zuvor auf einem problematischen Weg gewesen, inzwischen habe sich die Lage wieder verbessert. Zudem sei unter Dreesen auch wieder mehr Ruhe in den Klub eingekehrt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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