Ermittler vermuten satanistischen Hintergrund nach Fund von Leichenteilen
Nach dem Fund von Teilen einer Männerleiche im Rhein-Main-Gebiet geht die Staatsanwaltschaft inzwischen von einem satanistischen Motiv aus. Die Körperteile waren im Februar in Mülltonnen eines Gewerbegebiets in Heusenstamm südlich von Offenbach entdeckt worden.
Nur wenige Tage danach nahmen Beamte an einem Grenzübergang nach Polen eine damals 39-jährige Frau fest. Sie steht im Verdacht, für den Tod des Mannes verantwortlich zu sein.
Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt mitteilte, wurde Ende Juli ein Antrag im Sicherungsverfahren gegen die inzwischen 40-Jährige gestellt. Nach Angaben der Behörde besteht gegen sie der Verdacht des Mordes.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll die Beschuldigte, die laut Staatsanwaltschaft der Prostitution nachgegangen sein soll, den Mann zufällig ausgewählt und mutmaßlich im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet haben. Nähere Einzelheiten nannten die Ermittler nicht.
Der Mann soll von den Absichten nichts geahnt haben. Anschließend soll die Frau den Leichnam zerstückelt und die Teile in Mülltonnen entsorgt haben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber