Hessen

Ebola-Patient in Frankfurt: Hoffnung wächst!

Frankfurts Ebola-Patient schlägt auf die Therapie an – jetzt gibt seine Hilfsorganisation überraschende Details über ihn preis.

16.07.2026, 16:55 Uhr

Dem in der Frankfurter Universitätsmedizin behandelten Ebola-Patienten geht es nach Angaben der Klinik inzwischen etwas besser. Eine Sprecherin erklärte, die betroffene Person zeige derzeit eine Besserung der Symptome und spreche auf die unterstützenden Therapien an. Der Zustand sei weiterhin stabil.

Wie die Hilfsorganisation Samaritan’s Purse mitteilte, handelt es sich bei dem Patienten um einen ihrer Mitarbeiter. Demnach ist er seit 15 Jahren als Katastrophenhelfer im Einsatz und meldet sich freiwillig für solche Missionen. Nach Angaben der Organisation war er nicht direkt in die Versorgung von Patienten eingebunden, sondern im logistischen Bereich tätig.

Seit Montag in Frankfurt behandelt

Fast zwei Monate nach der ersten Aufnahme eines an Ebola erkrankten US-Bürgers in Deutschland wurde nun ein weiterer infizierter Amerikaner aus Afrika zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Die Ankunft erfolgte in der Nacht zum Montag am Frankfurter Flughafen.

Laut Universitätsmedizin hatte sich die Person in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Bundibugyo-Virus infiziert, also mit jener Ebola-Variante, die dort aktuell verbreitet ist. Zu den Krankheitssymptomen gehörte insbesondere hohes Fieber.

Erfahrene Hilfsorganisation im Ebola-Einsatz

Samaritan’s Purse beschreibt sich selbst als international aktive christliche Hilfsorganisation, die mit mehreren Teams im Kongo arbeitet. Diese betreiben dort unter anderem zwei Ebola-Behandlungszentren, unterstützen die Behörden bei der Eindämmung des Ausbruchs und schulen medizinisches Personal.

Neben Ärzten und Fachkräften für Infektionsschutz seien auch Ingenieure und Logistiker im Einsatz. Bereits in den Jahren 2014 und 2018 habe die Organisation nach eigenen Angaben bei Ebola-Einsätzen in der Region geholfen.

Auch die Frankfurter Uniklinik verfügt über Erfahrung im Umgang mit hämorrhagischen Fiebererkrankungen. Dort wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Betroffene erfolgreich behandelt, darunter ein Ebola-Patient sowie zwei weitere Patienten mit Lassafieber.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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