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Schock in München: Lufthansa-Airbus landet zu früh

Schock am Münchner Flughafen: Ein Lufthansa-A380 setzte bei der Landung zu früh auf – 351 Passagiere blieben unverletzt.

18.08.2026, 16:32 Uhr

Ein Airbus A380 der Lufthansa hat am Montagabend bei der Landung am Flughafen München die Beleuchtung an der Landebahnschwelle beschädigt. Die mit 351 Passagieren besetzte Maschine setzte nach Angaben der Fluggesellschaft zu früh auf, landete jedoch sicher. Verletzt wurde niemand.

Zuvor hatten bereits RTL und „aero.de“ über den Vorfall berichtet. Lufthansa erklärte, das Flugzeug habe bereits auf dem Beton, aber noch vor der mit weißen Blockstreifen markierten Landebahnschwelle aufgesetzt. Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung teilte hingegen mit, ein zu frühes Aufsetzen sei nicht dokumentiert worden. Die betroffene Bahn sei am Montagabend für zehn Minuten überprüft worden.

Flughafen: Schaden nur geringfügig

Der Flughafen München sprach von einer geringfügigen Beschädigung der Beleuchtung im Bereich der östlichen Landebahnschwelle auf der Südbahn. Die Anlage sei umgehend repariert worden. Weniger als eine Stunde nach der Landung habe die Südbahn bereits wieder genutzt werden können.

Nur zwei Tage zuvor hatte es auf derselben Start- und Landebahn bereits einen weiteren schweren Zwischenfall gegeben: Ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines war beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Das Flugzeug konnte noch rechtzeitig abheben und kehrte anschließend nach München zurück. Bei der Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen. Verletzt wurde auch in diesem Fall niemand, allerdings wurden ebenfalls Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt.

Flug aus San Francisco

Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um eine rund 13 Jahre alte A380 mit dem Kennzeichen D-AIML. Die Maschine war als Flug LH459 am Vorabend in San Francisco an der US-Westküste gestartet und landete nach Flughafenangaben am Montag um 17.23 Uhr in München.

Nach der Landung rollte das Flugzeug regulär zu seiner Position am Terminal, die Passagiere konnten die Maschine normal verlassen. Der Airbus A380 gilt als größtes Passagierflugzeug der Welt. Lufthansa betreibt ihre A380-Flotte in München.

Die Ursache des aktuellen Vorfalls wird nun untersucht. Laut Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits Ermittlungen eingeleitet. Das Unternehmen erklärte, man unterstütze die Untersuchung vollumfänglich. Laut RTL waren BFU-Mitarbeiter bereits vor Ort und sicherten die Flugschreiber.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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