Bayern

Razzia im Kiosk: Dutzende illegale Vapes entdeckt

Nach einer Vape kollabiert ein 20-Jähriger – dann rücken Polizei und Zoll zu einem Nürnberger Kiosk an.

03.11.2026, 10:52 Uhr

Mutmaßlich verbotene HHC-Vapes in Nürnberger Kiosk entdeckt

In einem Kiosk in Nürnberg haben Polizei und Zoll mehrere Dutzend E-Zigaretten sichergestellt, die mutmaßlich den verbotenen Stoff HHC enthalten. Auslöser der Ermittlungen war ein 20 Jahre alter Mann, der nach dem Konsum einer solchen Vape das Bewusstsein verlor, wie die Polizei mitteilte.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der junge Mann die E-Zigarette kurz zuvor in dem betroffenen Kiosk gekauft. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Noch am 29. Oktober erwirkte eine Ermittlungsrichterin laut Polizei einen Durchsuchungsbeschluss für die Geschäftsräume. Bei dem Einsatz fanden die Beamten neben den verdächtigen Vapes auch mehrere Tausend Euro Bargeld sowie Stangen unversteuerter Zigaretten.

Bei dem sichergestellten Stoff soll es sich um Hexahydrocannabinol (HHC) handeln. Der Verkauf solcher Produkte ist in Deutschland untersagt. Welche Inhaltsstoffe tatsächlich in den E-Zigaretten enthalten sind, soll nun durch eine Untersuchung festgestellt werden.

Gegen den Betreiber des Kiosks wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ihm wird gewerbsmäßiger unerlaubter Handel mit Stoffen nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz vorgeworfen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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