Neue Regeln am Flughafen München: Bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck erlaubt
Am Flughafen München dürfen Passagiere künftig deutlich größere Flüssigkeitsbehälter im Handgepäck mitführen. Wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bekanntgab, entfällt ab Freitag (18.9.) an allen Sicherheitskontrollen die bisherige Begrenzung auf 100 Milliliter. Erlaubt sind dann Behälter mit bis zu zwei Litern Inhalt.
Möglich wird das durch den Einsatz moderner Computertomographen (CT) bei der Gepäckkontrolle. Diese Technik sorgt dafür, dass unter anderem Wasserflaschen und Laptops nicht mehr extra aus dem Handgepäck genommen werden müssen. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) erklärte, die neue Kontrolltechnik verbinde mehr Bequemlichkeit für Reisende mit hohen Sicherheitsstandards und zügigeren Abläufen.
Erleichterungen rechtzeitig vor dem Oktoberfest
Nach Angaben des Ministeriums hat der Freistaat Bayern rund 45 Millionen Euro in die schrittweise Umstellung auf die CT-Technologie investiert. Bereits im Mai war die Flüssigkeitsbeschränkung am Flughafen Nürnberg aufgehoben worden.
Bislang mussten Flüssigkeiten in einzelnen Behältern von höchstens 100 Millilitern in einem transparenten, wiederverschließbaren Beutel mitgeführt und bei der Kontrolle separat vorgezeigt werden. Diese Vorgabe entfällt nun in München. Gerade mit Blick auf das Oktoberfest soll das die Sicherheitskontrollen für Fluggäste spürbar komfortabler machen.
Unverändert bleibt jedoch: Behälter mit mehr als zwei Litern Fassungsvermögen sind weiterhin nur im aufgegebenen Gepäck erlaubt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber