Großbrand auf Hofgut im Landkreis Ansbach
Mit einem Großaufgebot von bis zu 350 Kräften hat die Feuerwehr einen schweren Brand auf einem Hof in Wilburgstetten bekämpft. Nach Angaben der Leitstelle stürzte ein Giebel der Scheune bereits ein, ein weiterer sollte wegen der massiven Schäden mithilfe eines Baggers abgetragen werden.
Zeitweise waren auch benachbarte Gebäude in Gefahr. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Da das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr schon weit fortgeschritten war, konnte der Stall nicht mehr betreten werden. Rinder aus einem angrenzenden Stall wurden gemeinsam mit Landwirten ins Freie gebracht. Verletzte gab es nicht.
Schon bei der Ankunft der Feuerwehr stand der Dachstuhl des etwa 300 Quadratmeter großen Gebäudes vollständig in Flammen. Als mögliche Ursache kommt nach ersten Erkenntnissen ein Blitzeinschlag in Betracht. Mehrere Anrufer hätten beobachtet, dass ein Blitz eingeschlagen sei. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst allerdings nicht.
Die Löscharbeiten wurden durch die schwierige Wasserversorgung erschwert. Deshalb musste Löschwasser über lange Schlauchstrecken aus der Wörnitz zur Einsatzstelle geleitet werden. Die Nachlöscharbeiten sollten mit Unterstützung eines Baggers noch mehrere Stunden andauern.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber