Ermittlungen nach Tod eines Seniors in Unterfranken dauern an
Auch nach der Obduktion eines getöteten Seniors in Unterfranken bleibt die genaue Todesursache offen. Nach Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schweinfurt deuten die bisherigen Erkenntnisse jedoch weiterhin darauf hin, dass der Mann möglicherweise erstickt wurde. Das teilte die Behörde unter Verweis auf das vorläufige Obduktionsergebnis mit.
Die beschuldigte Ehefrau des 79-Jährigen habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Daher sei auch ein mögliches Motiv weiterhin Teil der laufenden Ermittlungen.
Gegen die 75 Jahre alte Frau wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Sie befindet sich in Untersuchungshaft. Nach bisherigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass die Deutsche ihren Ehemann in Sulzheim im Landkreis Schweinfurt nach mehr als 57 Jahren Ehe getötet haben könnte.
Zur möglichen Tatwaffe machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine weiteren Angaben. Der 79-Jährige war am vergangenen Sonntagmorgen tot in einem Wohnhaus gefunden worden. Wer ihn entdeckte, wurde bislang nicht bekannt gegeben. Laut Behörden war die Familie zuvor nicht polizeilich in Erscheinung getreten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber