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Warum dieser Preis an eine Roboter-Pionierin geht

300.000 Euro, Hightech-Ruhm und eine Überraschung: Bayern zeichnet diesmal eine US-Forscherin für ihre Robotik-Pionierarbeit aus.

17.07.2026, 04:05 Uhr

Bayern zeichnet Daniela Rus mit Hightech-Preis aus

Die US-Robotikforscherin Daniela Rus erhält in diesem Jahr den Hightech-Preis des bayerischen Ministerpräsidenten. Wie das bayerische Wissenschaftsministerium mitteilte, wird die Leiterin des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am MIT in Boston am 23. Juli für ihre grundlegenden Leistungen in der Robotik und bei autonomen Systemen geehrt. Ihren Arbeiten wird zugeschrieben, die nächste Generation intelligenter und vernetzter Roboter maßgeblich zu prägen.

Nach Angaben der Bayerischen Akademie der Wissenschaften liegen die Schwerpunkte ihrer Forschung in vier zentralen Feldern: selbstorganisierende Roboterschwärme, weiche Robotik, autonome Mobilität und Künstliche Intelligenz nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete Rus als eine weltweit führende Persönlichkeit in Robotik und KI.

Enge Kontakte nach München

Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hob zudem die internationale Vernetzung der Preisträgerin hervor. Rus stehe beispielhaft für den Austausch zwischen Boston und Bayern sowie zwischen MIT und TUM. An der Technischen Universität München war sie bereits unter anderem im Rahmen der Reihe „Munich AI Lectures“ zu Gast.

Der Hightech-Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten wird gemeinsam von der Staatsregierung und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland vergeben. Alle zwei Jahre soll die Auszeichnung an Personen gehen, die einen besonderen Bezug zu Bayern haben. Das Preisgeld von 300.000 Euro wird von der Rohde-Stiftung bereitgestellt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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