Ausstellung „Polarwelten“ startet in München
In München eröffnet am Freitag die Ausstellung „Polarwelten“, die Besucherinnen und Besuchern die Arktis und Antarktis näherbringen soll. Zu sehen sind unter anderem ein nachgebautes Forschungslager, Informationen über die Inuit sowie Modelle von Eisbären und Pinguinen.
Im Mittelpunkt der nach Veranstalterangaben weltweit erstmals präsentierten Schau steht ein immersiver Erlebnisraum. Dort sollen die Gäste so stark in die von Wasser und Eis geprägte Welt eintauchen, dass die reale Umgebung kaum noch wahrgenommen wird.
Eine etwa 25-minütige Inszenierung verbindet großformatige Bildwelten mit moderner Projektionstechnik und originalen Naturgeräuschen zu einer Reise durch die Polarregionen. Dabei können Eindrücke von Eisbergen, Nordlichtern, der Mitternachtssonne und durch das Meer gleitenden Walen entstehen.
Darüber hinaus führt der Rundgang durch mehrere Themenbereiche. Vermittelt wird, worin sich Arktis und Antarktis unterscheiden und unter welchen extremen Bedingungen Leben im ewigen Eis möglich ist.
Produzent Oliver Forster erklärte, mit „Polarwelten“ solle Wissenschaft auf emotionale Weise erfahrbar werden. Zugleich wolle die Ausstellung verdeutlichen, wie eng die Polarregionen mit dem Alltag der Menschen und ihrer Zukunft verknüpft sind.
Nach ihrer Weltpremiere im Münchner Pineapple Cube soll die Ausstellung anschließend nach Köln weiterziehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber