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Schockierende Wende in Wenden: Gefundener Schädel gehört zu getöteter 32-Jähriger

Ein grausiger Fund im Kreis Olpe bringt Gewissheit – und neue Rätsel: Der entdeckte Schädel gehört zu einer getöteten 32-Jährigen. Warum der Fall die Ermittler weiter beschäftigt, ist noch offen.

24.04.2026, 11:38 Uhr

Im Kreis Olpe entdeckte menschliche Schädelknochen sind nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft einer 32 Jahre alten Frau zuzuordnen, die bereits im November getötet worden war. Grundlage dafür ist ein DNA-Gutachten der Uniklinik Bonn.

Der stark verweste Schädel war am 11. April während einer Müllsammelaktion in einem Waldgebiet bei Wenden gefunden worden. Teilnehmer hatten das Körperteil in einer Plastiktüte an einem Abhang entdeckt und daraufhin die Polizei verständigt. Wegen des weit fortgeschrittenen Verwesungszustands war eine schnelle Identifizierung zunächst nicht möglich.

Bereits Mitte November 2025 waren auf der A45 in der Nähe des späteren Fundorts abgetrennte Frauenhände entdeckt worden. Anhand der Fingerabdrücke hatten Ermittler diese damals derselben 32-Jährigen aus Eritrea zugeordnet.

Fall sorgte für Entsetzen

Die Frau hatte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Bonn gelebt. Ihr erst drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Anfang Dezember wurde die Leiche der 32-Jährigen schließlich in einem Wald bei Monreal in Rheinland-Pfalz entdeckt. Hände und Kopf fehlten zu diesem Zeitpunkt. Wo genau und auf welche Weise die Frau getötet wurde, ist weiterhin unklar.

Der Fall hatte Ende 2025 in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen großes Entsetzen ausgelöst. Unter Verdacht steht der 41-jährige Lebensgefährte des Opfers. Er sitzt seit gut zwei Monaten in Deutschland in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf Totschlag, nachdem er aus Äthiopien ausgeliefert worden war. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hat sich der Mann zu den Vorwürfen weiterhin nicht eingelassen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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