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Schock in Dänemark: Schweres Zugunglück – Polizei meldet mehrere Verletzte

Schock am Morgen in Dänemark: Zwei Züge krachen ineinander, vor Ort herrscht weiter Chaos. Die Polizei meldet mehrere Verletzte.

23.04.2026, 08:18 Uhr

Zugkollision in Dänemark: 18 Verletzte

Bei einem Bahnunfall in Dänemark sind nach aktuellen Angaben der Polizei 18 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand, die übrigen 13 erlitten leichtere Verletzungen. Insgesamt befanden sich 37 Menschen an Bord der beiden Züge.

Die Zahl der Betroffenen könnte sich allerdings noch verändern. Bei einer Pressekonferenz sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal, dass noch kein vollständiger Überblick vorliege. Bei einem solchen Unglück würden Menschen herumgeschleudert und könnten sich auf sehr unterschiedliche Weise verletzen.

Nach Angaben der Behörden stießen am frühen Morgen zwei Lokalbahnen auf der Strecke zwischen Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal zusammen. Wie es zu dem Unglück kam, ist weiterhin unklar. Polizeikommissar Morten Pedersen erklärte, man könne zum Hintergrund des Unfalls noch nichts sagen. Nun würden sämtliche verfügbaren Informationen zum Hergang gesammelt, umfangreiche Ermittlungen seien angekündigt.

Großeinsatz von Rettungskräften

Vor Ort waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Die zuständige Region entsandte sieben Rettungswagen, drei Krankentransporter und mehrere Notarztwagen. Auch ein Militärhubschrauber wurde eingesetzt, um Patienten in Krankenhäuser zu bringen. Zudem war ein größeres Polizeiaufgebot am Unfallort.

Glücklicherweise wurde niemand in den Zügen eingeklemmt. Alle Fahrgäste konnten die Züge verlassen oder wurden aus ihnen befreit. In Hillerød wurde außerdem ein Krisenzentrum für Fahrgäste und deren Angehörige eingerichtet.

Unterstützung aus Schweden

Nach dem Zugunglück bot auch Schweden Hilfe an. Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte, er habe sich am Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und schwedische Unterstützung im Umgang mit dem Unglück angeboten.

Auch Frederiksen zeigte sich betroffen. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte sie, ihre Gedanken seien bei den Verletzten, ihren Angehörigen und allen, die von dem Unglück betroffen seien.

Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, zeigte sich laut DR erschüttert. Es sei schockierend, dass zwei Züge zusammengestoßen seien. Nun müsse sichergestellt werden, dass sich ein solches Unglück nicht wiederhole.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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