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Schock in Dänemark: Schweres Zugunglück – Polizei meldet mehrere Verletzte

Schock am Morgen in Dänemark: Zwei Züge krachen ineinander, vor Ort herrscht weiter Chaos. Die Polizei meldet mehrere Verletzte.

23.04.2026, 08:18 Uhr

Zugkollision in Dänemark: 17 Verletzte

Bei einem Bahnunfall in Dänemark sind nach aktuellen Angaben der Rettungsdienste 17 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich demnach in kritischem Zustand, zwölf weitere erlitten leichtere Verletzungen.

Die Zahl der Betroffenen könnte sich allerdings noch verändern. Bei einer Pressekonferenz sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal, dass noch kein vollständiger Überblick vorliege. Bei einem solchen Unglück könnten Menschen auf unterschiedliche Weise verletzt werden.

Nach Angaben der Behörden stießen am frühen Morgen zwei Lokalbahnen auf der Strecke zwischen Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal zusammen. Wie es zu dem Unglück kam, ist weiterhin unklar. Polizeikommissar Morten Pedersen erklärte, man könne zum Hintergrund des Unfalls noch nichts sagen. Nun würden sämtliche verfügbaren Informationen zum Hergang gesammelt, umfangreiche Ermittlungen seien angekündigt. Die Straße in der Nähe des Unfallorts soll für längere Zeit gesperrt bleiben.

Großeinsatz von Rettungskräften

Vor Ort waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Die zuständige Region entsandte sieben Rettungswagen, drei Krankentransporter und mehrere Notarztwagen. Auch ein Militärhubschrauber wurde eingesetzt, um Patienten in Krankenhäuser zu bringen. Zudem war ein größeres Polizeiaufgebot am Unfallort.

Der Einsatzleiter der Rettungsdienste hatte dem Fernsehsender TV2 gesagt, die beiden Züge seien offenbar mit relativ hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. Verletzte habe es gegeben, eingeklemmt worden sei jedoch niemand. Alle Fahrgäste hätten die Züge verlassen oder seien aus ihnen befreit worden.

In Hillerød wurde außerdem ein Krisenzentrum für Fahrgäste und deren Angehörige eingerichtet.

Unterstützung aus Schweden

Nach dem Zugunglück bot auch Schweden Hilfe an. Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte nach eigenen Angaben, er habe sich am Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und Unterstützung angeboten.

Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, zeigte sich laut DR erschüttert. Es sei schockierend, dass zwei Züge zusammengestoßen seien. Nun müsse sichergestellt werden, dass sich ein solches Unglück nicht wiederhole.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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