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Philippinen: Jetzt gerät auch Meghans Halbbruder ins Visier

Neue Brisanz im Markle-Skandal: Auf den Philippinen gerät nun auch Meghans Halbbruder ins Visier – samt verstörender Beweise.

05.11.2026, 06:53 Uhr

Ermittlungen um Meghans Vater nehmen größeren Umfang an

Im Zusammenhang mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von Kindern gegen Thomas Markle geraten auf den Philippinen nun weitere Personen in den Fokus der Behörden. Nach Angaben von Innenminister Juanito Victor Remulla wird inzwischen auch Thomas Markle Jr., der Halbbruder von Herzogin Meghan, überprüft. Grundlage seien Zeugenaussagen. Der 60-Jährige gelte derzeit jedoch lediglich als „Person von Interesse“ und nicht als offizieller Verdächtiger.

Bereits im Oktober war öffentlich geworden, dass sich in Thomas Markles ehemaligem Wohnhaus in der Provinz Cebu auf den Philippinen mutmaßlich umfangreiches kinderpornografisches Material befunden haben soll. Mehrere Medien hatten darüber berichtet und sich dabei auf Aussagen seines Sohnes berufen. Markle Sr., der inzwischen wieder in den USA lebt, weist die Anschuldigungen zurück und sprach von „kranken Lügen“.

Tausende Dateien sichergestellt

Nach Angaben des Innenministers wurden im Zuge der Ermittlungen bislang rund 7.500 Fotos sowie ein Video entdeckt. Darauf sollen minderjährige Jungen und Mädchen in Missbrauchssituationen zu sehen sein. Die betroffenen Kinder stammten demnach aus Asien, Europa und Lateinamerika. Remulla bezeichnete das Material als besonders erschütternd.

Wie örtliche Behörden mitteilten, übergab Thomas Markle Jr. den Ermittlern vier Kisten mit möglichem Beweismaterial. Darin befanden sich unter anderem Computer, Mobiltelefone, Festplatten und ältere Videokassetten. Die Polizei in Cebu erhielt demnach in der vergangenen Woche einen richterlichen Beschluss, um diese Datenträger und Unterlagen auszuwerten. Weshalb Markle Jr. nun selbst stärker in den Mittelpunkt der Untersuchungen gerückt ist, wurde bisher nicht näher erläutert.

Meghan äußert sich bestürzt

Herzogin Meghan zeigte sich nach Bekanntwerden der Berichte nach eigenen Angaben tief erschüttert. Ende Oktober erklärte die Ehefrau von Prinz Harry, britische Sicherheitsbehörden hätten sie bereits im Jahr 2018 über „beunruhigende und verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert.

Sie machte zudem deutlich, dass der seit Jahren bestehende Abstand zu ihrem Vater aus ihrer Sicht dem Schutz ihrer Familie diene. Auch ihre Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu ihren Kindern zu erlauben, habe ausschließlich diesem Ziel gegolten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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