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Messerattacke im Seniorenheim: So überlebten die Frauen

Nach der tödlichen Messerattacke im Heim schweigt der Verdächtige weiter – warum eine 86-Jährige sterben musste, bleibt rätselhaft.

19.10.2026, 15:40 Uhr

Messerangriff in Seniorenheim: Zwei Verletzte außer Lebensgefahr

Nach dem Messerangriff in einem Seniorenheim im münsterländischen Olfen sind die beiden verletzten Frauen nach Operationen am Wochenende nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilten die Ermittlungsbehörden mit. Bei der Tat am Freitag war eine 86-jährige Bewohnerin ums Leben gekommen.

Der 72 Jahre alte Verdächtige befindet sich wegen des Verdachts auf Totschlag und gefährliche Körperverletzung in Untersuchungshaft. Die beiden verletzten Frauen sind 81 und 83 Jahre alt.

Weil der Mann, der selbst in der Einrichtung wohnte, mehrere Vorerkrankungen hat, wurde er in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Münster hat er sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Unklar bleibt daher weiterhin, warum es zu dem Angriff in der Cafeteria des Heims kam. Nach einer ersten vorläufigen medizinischen Einschätzung liegt bei dem Deutschen keine Demenzerkrankung vor.

Nach Angaben des Betreibers leben in dem Seniorenzentrum 77 pflegebedürftige ältere Menschen. Dabei handele es sich um Bewohner mit unterschiedlichen Einschränkungen, die Unterstützung und Pflege benötigen. Träger der Einrichtung ist die Stadt Olfen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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