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Mega-Fund: Kolumbiens Marine schnappt fast fünf Tonnen Kokain

Mega-Fund in der Karibik: Fast fünf Tonnen Kokain, acht Festnahmen – jetzt will Kolumbiens neuer Präsident härter durchgreifen.

21.09.2026, 20:59 Uhr

Fast 4,7 Tonnen Kokain in der Karibik sichergestellt

Die kolumbianische Marine hat bei zwei Einsätzen im Karibischen Meer nahezu 4,7 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Nach Angaben der Streitkräfte wurden damit mehr als elf Millionen Dosen der Droge aus dem illegalen Umlauf gezogen.

Zwei Schnellboote gestoppt

Bei der ersten Operation im südlichen Teil der Karibik hielten Sicherheitskräfte ein Schnellboot mit fünf Personen an Bord an. Dort entdeckten sie 3.834 Kilogramm Kokain.

Bei einem weiteren Einsatz im Norden der Karibik fanden die Behörden auf einem zweiten Schnellboot mit drei Menschen an Bord weitere 856 Kilogramm der Droge. Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte acht Verdächtige fest.

An den Aktionen waren neben der Marine auch Einheiten des Heeres und der Luftwaffe beteiligt. Außerdem wurden Treibstoff sowie Navigations- und Kommunikationsgeräte beschlagnahmt.

Nach Darstellung der Marine hätte das sichergestellte Kokain auf dem Schwarzmarkt einen Wert von mehr als 217 Millionen US-Dollar gehabt. Mit den beiden Schlägen seien kriminelle Gruppen im Drogenhandel sowohl finanziell als auch logistisch empfindlich getroffen worden.

Regierung geht härter gegen Drogenhandel vor

Kolumbien gilt als größter Kokainproduzent der Welt. Das Land ist zugleich einer der wichtigsten Ausgangspunkte für den Schmuggel über die Karibik und den Pazifik nach Nordamerika und Europa.

Präsident Abelardo De La Espriella setzt seit seinem Amtsantritt auf ein entschlosseneres Vorgehen gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität. Einer am Sonntag veröffentlichten Regierungsübersicht zufolge hat die kolumbianische Marine seit dem 7. August, dem Beginn seiner Amtszeit, rund 36 Tonnen Kokain sichergestellt.

Kolumbiens Marine beschlagnahmt fast fünf Tonnen Kokain
Mehrere Menschen wurden festgenommen. Quelle: Handout / Berlin/Kolumbianische Marine/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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