Polizei warnt nach Funden von Metallteilen in Halloween-Süßigkeiten
Nach mehreren Entdeckungen von Nadeln, Nägeln und anderen Metallgegenständen in Halloween-Süßigkeiten mahnt die Polizei zur Vorsicht. Kinder und Eltern stießen in verschiedenen Regionen Deutschlands auf verdächtige Fremdkörper in eingesammelten Naschereien, unter anderem in Schokoriegeln, Kaubonbons und Fruchtgummi.
Betroffen sind nach bisherigen Angaben unter anderem Niedersachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die Ermittlungen in den gemeldeten Fällen dauern an. Zahlreiche Polizeibehörden raten deshalb dazu, Halloween-Süßigkeiten nicht unbesehen zu essen.
So appelliert etwa die Polizei Essen an Eltern und Kinder, die Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig auf mögliche Einstichstellen zu kontrollieren. Wer Auffälligkeiten bemerkt, soll sich umgehend an die Polizei wenden.
Auf Veränderungen bei Geruch, Form und Verpackung achten
Auch die Polizei Konstanz empfiehlt, verdächtige Süßigkeiten mitsamt Verpackung aufzubewahren und dem zuständigen Polizeirevier zu übergeben. Mögliche Fremdkörper sollten möglichst nicht eigenständig entfernt werden, damit eventuelle Spuren gesichert werden können.
Die Polizei Bad Segeberg rät zudem zu besonderer Aufmerksamkeit, wenn Süßigkeiten ungewohnt riechen, anders aussehen, die Verpackung beschädigt ist oder das Produkt auffällig verformt wirkt. Gleichzeitig betonen die Beamten, besonnen zu bleiben: Nicht jede Übelkeit oder jeder Kopfschmerz müsse automatisch mit möglicherweise manipulierten Süßigkeiten zusammenhängen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber