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Großrazzia: 16 Objekte durchsucht, sieben in U-Haft

Zoll-Razzia mit Folgen: Ein Gaststättenbetreiber und sechs weitere Verdächtige sitzen in U-Haft – was wird ihnen vorgeworfen?

19.10.2026, 17:05 Uhr

Zoll durchsucht 16 Objekte in Rosenheim und Umgebung

Im Raum Rosenheim hat der Zoll wegen des Verdachts auf das Einschleusen ausländischer Arbeitskräfte sowie das Vorenthalten von Arbeitsentgelt 16 Objekte durchsucht. Nach Angaben der Behörde wurden dabei sieben Personen festgenommen, die inzwischen in Untersuchungshaft sitzen.

Umfangreicher Einsatz

An der Aktion waren mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim sowie der Hauptzollämter München und Landshut. Unterstützt wurden sie von der Landes- und Bundespolizei. Bereits am Freitagabend durchsuchten die Beamten sieben Gaststätten, sieben Unterkünfte für Arbeitnehmer und zwei Privatwohnungen.

Die Ermittlungen richten sich gegen den Betreiber mehrerer Restaurants und sechs weitere Beschuldigte. Gegen sie wird unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts ermittelt.

Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt. Außerdem ließ der Zoll die Geschäftskonten der Beschuldigten pfänden, um mögliche Schäden für die Sozialversicherungsträger abzusichern. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Staatsanwaltschaft Traunstein.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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