Sieben Schülerinnen nach Internatsbrand in Kenia als Verdächtige identifiziert
Nach dem tödlichen Feuer in einem Mädcheninternat in Gilgil in Kenia hat die Polizei mithilfe der schuleigenen Überwachungskameras sieben Schülerinnen als mutmaßliche Brandverursacherinnen ausgemacht. Angaben zu einem möglichen Motiv machten die Ermittler zunächst nicht.
Bei dem Brand in der Nacht auf Donnerstag kamen 16 Schülerinnen ums Leben, zudem wurden zahlreiche weitere verletzt. Nach Polizeiangaben brach das Feuer im ersten Stock eines Schlafsaalgebäudes aus. Auf dieser Etage standen demnach 135 Etagenbetten.
Im Zuge der Untersuchungen entdeckten Brandschutzexperten Hinweise darauf, dass ein Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein könnte. Wie die Kriminalpolizei mitteilte, konnten anschließend bei der Auswertung der Videoaufnahmen sieben Schülerinnen identifiziert werden.
Sechs von ihnen befanden sich bereits als Verdächtige in Polizeigewahrsam. Die siebte Schülerin war zunächst ihren Eltern übergeben worden, soll nun aber ebenfalls festgenommen werden.
Inzwischen seien auch die Obduktionen der getöteten Schülerinnen abgeschlossen, erklärte die Polizei. Demnach starben alle Opfer an schweren Verbrennungen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion