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Betrunkener Biker mit Waffenarsenal gestoppt

Routineeinsatz nach Unfall – dann stoßen Polizisten auf einen Fund, der für einen Motorradfahrer bittere Folgen hat.

28.06.2026, 11:20 Uhr

Die Polizei hat einen alkoholisierten Motorradfahrer gestoppt, der zahlreiche Waffen bei sich trug. Eigentlich waren die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall gerufen worden, bei dem ein Rollerfahrer gestürzt war. Während der Aufnahme des Vorfalls entdeckten die Beamten bei dem 68-Jährigen jedoch mehrere Waffen, wie die Polizei mitteilte.

Nach bisherigen Erkenntnissen fanden die Polizisten am Samstag mehrere verbotene Kampfmesser, eine veränderte Schreckschusspistole und verschiedene Munitionsarten. Im Anschluss wurde auch die Wohnung des Mannes durchsucht. Dort stellten die Ermittler weitere Schusswaffen sicher. Zu Anzahl und genauer Art der Waffen machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. Nun soll geprüft werden, ob auch diese Waffen technisch verändert wurden. Eine Erlaubnis für den Besitz lag nach Polizeiangaben in keinem Fall vor.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 68-Jährigen 1,6 Promille. Laut Polizei war der Mann so stark betrunken, dass er kaum noch verständlich sprechen konnte. Zudem soll er keinen Führerschein besessen haben. Bei dem Sturz erlitt er offenbar keine Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun mehrere mögliche Straftaten, darunter Verstöße gegen das Waffenrecht, Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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