Wirtschaft

BMW schockt mit Gewinnwarnung trotz Sparplan

BMW senkt die Gewinnziele – und ausgerechnet der rasante Jobabbau drückt jetzt überraschend aufs Autogeschäft.

03.11.2026, 19:58 Uhr

BMW hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert. Im wichtigsten Autogeschäft rechnet der Konzern nun mit einer deutlich schwächeren Profitabilität als bislang. Als Grund nennt der Hersteller unter anderem die Aufwendungen für den angekündigten Stellenabbau.

Die operative Marge (Ebit) im Segment Automobile soll jetzt nur noch zwischen minus 0,5 und plus 0,5 Prozent liegen. Zuvor war BMW von 1 bis 3 Prozent ausgegangen.

Bereits im Sommer hatte das Unternehmen angekündigt, in Deutschland mehrere tausend Arbeitsplätze abzubauen. Ein Anfang Oktober gestartetes Abfindungsprogramm wurde wegen der unerwartet hohen Nachfrage schon nach weniger als drei Wochen beendet. Damit dürften zahlreiche Austritte und die damit verbundenen Kosten bereits im vierten Quartal verbucht werden. Nach früheren Angaben hatte BMW für das Programm insgesamt mit rund einer Milliarde Euro gerechnet.

Weitere Einzelheiten will der Konzern am Mittwochmorgen bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal nennen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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