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Tote auf den Philippinen: Stürme und Monsun wüten

Chaos auf den Philippinen: Seit Tagen wüten Unwetter, es gibt Tote und Verletzte. Tausende fliehen in Notunterkünfte.

10.08.2026, 05:04 Uhr

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind auf den Philippinen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde wurden zudem neun Personen verletzt, eine weitere wird vermisst. Ursache der Lage sind mehrere Tropenstürme und der Südwestmonsun, die seit mehr als einer Woche in dem südostasiatischen Inselstaat für anhaltenden Starkregen sorgen.

Die Todesfälle wurden in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Hauptinsel Luzon gemeldet. Fünf Menschen kamen demnach durch Erd- oder Gerölllawinen ums Leben. Ein weiteres Opfer starb durch einen Stromschlag, eine Person ertrank, und ein Mensch wurde von einem umstürzenden Baum getroffen.

Landesweit sind den Behörden zufolge inzwischen mehr als 750.000 Menschen von den Unwettern betroffen. Über 8.000 Personen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften Schutz suchen.

Hüfthohes Wasser rund um Manila

Auch in der Umgebung der Hauptstadt Manila wurden zahlreiche Straßen und Wohnviertel überflutet. In manchen Bereichen stand das Wasser bis zur Hüfte. Wegen der angespannten Lage fiel an vielen Orten der Unterricht aus.

Darüber hinaus wurde in mehreren betroffenen Regionen der Schiffsverkehr teilweise eingestellt. Wie die Küstenwache mitteilte, ruhte der Betrieb in 20 Häfen im Zentrum und Osten des Landes. Der Wetterdienst warnte unterdessen vor weiteren starken Regenfällen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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