Wetter

Jetzt drohen Hitze und Gewitter – dann kommt die Abkühlung

Erst brütende 36 Grad, dann drohen Unwetter: Deutschland schwitzt weiter – doch kurz darauf kommt die Abkühlung.

05.08.2026, 02:04 Uhr

Deutschland muss sich am Mittwoch erneut auf große Hitze und teils schwere Gewitter einstellen. Danach zeichnet sich zunächst eine etwas kühlere Wetterphase ab.

Schon in der Nacht zum Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst verbreitet Schauer und Gewitter, örtlich auch kräftig. Betroffen sind vor allem zunächst die Mitte des Landes, später dann der Osten und Nordosten. Nach Angaben des DWD kann es stellenweise zu länger anhaltendem Starkregen kommen, lokal mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden.

Auch im Südwesten sowie im Alpenraum sind weitere Gewitter möglich. Diese können mit starkem Regen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und stürmischen Böen einhergehen, sollen im Verlauf der Nacht aber allmählich nachlassen. Bei Tiefsttemperaturen zwischen 23 und 16 Grad bleibt es in vielen Regionen weiterhin unangenehm warm.

Am Mittwoch weiterhin heiß und gewitteranfällig

Für den Mittwoch rechnet der Wetterdienst zunächst mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Von der Landesmitte bis in den Südosten kann es zeitweise auch länger sonnig bleiben. Im Tagesverlauf ziehen dann jedoch von den Mittelgebirgen Richtung Nordosten Schauer und teils kräftige Gewitter auf. Am Abend sind vor allem südlich der Donau erneut starke Gewitter möglich, dort steigt auch das Unwetterrisiko.

Die Temperaturen bleiben dabei in vielen Landesteilen hoch. Besonders in Ostbayern sind Spitzenwerte von bis zu 38 Grad möglich. Im Nordwesten fällt die Hitze etwas moderater aus, dort werden 25 bis 30 Grad erwartet.

Ab Donnerstag spürbare Abkühlung

Bereits in den vergangenen Tagen hatten schwere Gewitter in Deutschland für Probleme gesorgt. In Nordrhein-Westfalen wurde unter anderem der Bahnverkehr beeinträchtigt, weil umgestürzte Bäume Oberleitungen und Gleise beschädigten. Die Strecke zwischen Mönchengladbach und Aachen bleibt wegen eines Schadens an der Oberleitung nach Bahnangaben voraussichtlich noch bis Mittwochabend gesperrt.

Mit dem bevorstehenden Wetterwechsel gehen die Temperaturen in den nächsten Tagen etwas zurück. Laut DWD-Meteorologe Felix Dietzsch werden am Donnerstag nur noch etwa vom Oberrhein bis zur Lausitz Werte um 30 Grad erreicht. Nördlich und südlich davon liegen die Höchsttemperaturen meist zwischen 22 und 27 Grad. Auch die Nächte sollen dann wieder deutlich angenehmer werden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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