Wetter

Hitzeschock im Süden und Westen – 38,5 Grad in Kitzingen

Fast 39 Grad im Südwesten – und das ist wohl erst der Anfang. Warum die Hitzewelle Deutschland weiter im Griff hat.

19.06.2026, 20:57 Uhr

Deutschland erlebt derzeit verbreitet große Hitze, besonders stark betroffen sind jedoch der Süden und Westen. Den bislang höchsten Tageswert registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag im unterfränkischen Kitzingen mit 38,5 Grad. Auf den weiteren Plätzen folgten Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz mit 38,0 Grad sowie Waghäusel-Kirrlach in Baden-Württemberg und Andernach in Rheinland-Pfalz mit jeweils 37,5 Grad. In Frankfurt-Westend wurden 37,2 Grad gemessen. Alle Angaben sind noch vorläufig.

Für den Abend und die Nacht erwartet der DWD örtlich Gewitter. Auch am Wochenende hält die Hitzewelle an. Nach Einschätzung einer DWD-Sprecherin sind sogar noch höhere Temperaturen möglich.

Vor allem gefährdete Gruppen müssen aufpassen

Trotz der außergewöhnlichen Wärme wurde am Freitag kein Rekord erreicht. Für einen 19. Juni bleibt der Höchstwert von 39,2 Grad maßgeblich, gemessen im Jahr 2022 in Dresden. Der bisherige bundesweite Temperaturrekord stammt vom 25. Juli 2019: In Tönisvorst und Duisburg-Baerl wurden damals 41,2 Grad festgestellt. Der höchste jemals in einem Juni erfasste Wert liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg in Sachsen-Anhalt gemessen.

Fachleute weisen darauf hin, dass Hitzewellen infolge des Klimawandels häufiger auftreten und intensiver ausfallen. Besonders vorsichtig sein sollten ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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