Prinz William: Fußballbegeisterung kam nicht von König Charles
Prinz William hat in einem US-Podcast erzählt, dass seine Leidenschaft für Fußball nicht aus dem Elternhaus stammt. Im Gespräch bei „New Heights“ sagte der britische Thronfolger lachend, sein Vater König Charles III. könne mit Fußball wenig anfangen. Auf die Frage, ob Charles ihn zu Aston Villa gebracht habe, antwortete William deutlich: „Mein Vater hasst Fußball.“
Eine ausgeprägte Fußballtradition habe es in seiner Familie ohnehin nicht gegeben, erklärte William weiter. Zwar hätten einige Angehörige bestimmte Vereine unterstützt, seine eigene Begeisterung für den Sport sei jedoch vor allem durch Freunde entstanden. Schulfreunde hätten ihn damals auch zu seinem ersten Stadionbesuch mitgenommen.
Lob für Thomas Tuchel und Englands Nationalteam
Der Prince of Wales ist Schirmherr des englischen Fußballverbands FA und zeigt sich regelmäßig bei Spielen von Aston Villa sowie der englischen Nationalmannschaft auf der Tribüne.
Gefragt, welches Abschneiden Englands bei der laufenden Fußball-WM als Erfolg gelten würde, sagte William mit einem Lachen, am besten wäre natürlich der Titelgewinn. Den deutschen Nationaltrainer Thomas Tuchel lobte er dabei ausdrücklich: Dieser habe die Mannschaft mental in eine starke Verfassung gebracht und setze auf mehr Freiheit sowie einen flüssigeren Spielstil.
Sollte England mit dem Team um Bayern-Profi Harry Kane das Finale erreichen, kündigte William an, auf jeden Fall im Stadion dabei zu sein.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber