Kelly Clarkson nimmt Abschied von ihrer Talkshow
Nach sieben Jahren endet die „Kelly Clarkson Show“. Zum Auftakt der finalen Ausgabe am Montag sagte die Sängerin und Moderatorin, es sei für alle ein bittersüßer Moment, nach sieben großartigen Staffeln nun die letzte Folge zu feiern.
Musik habe die Sendung von Anfang an geprägt, betonte Clarkson. Entsprechend stand auch das Finale ganz im Zeichen ihrer Songs: Sie performte unter anderem Fan-Favoriten wie „Since U Been Gone“ und „Stronger“. Außerdem sang sie eine Coverversion von „Golden“ aus dem Film KPop Demon Hunters und stellte ihre neue Single „I’d Be Lyin’“ vor.
Bewegender Moment mit ihren Kindern
Auch ihre beiden Kinder, River (Jahrgang 2014) und Remington (Jahrgang 2016), waren Teil der Abschiedssendung. Clarkson wollte von ihnen wissen, welche Erinnerungen sie besonders mit der Show verbinden. Während Remington von einem Gespräch mit Jason Momoa erzählte und davon, selbst einmal „My Way“ mit der Band gesungen zu haben, sorgte River mit ihren Worten für einen emotionalen Augenblick.
Sie sagte, sie möge es besonders, ihre Mutter jeden Tag strahlen zu sehen. Clarkson war davon sichtlich gerührt und kämpfte mit den Tränen. Sie erklärte außerdem, dass ihre Kinder immer an erster Stelle stünden und ein wichtiger Grund dafür gewesen seien, die Show überhaupt zu machen.
1.260 Folgen seit dem Start 2019
Gleichzeitig seien ihre Kinder auch einer der Hauptgründe, warum nun der richtige Zeitpunkt für den Abschied gekommen sei, sagte Clarkson. Sie bezeichnete sich als sehr stolze Mutter und nannte ihre Kinder die besten der Welt. Zum Schluss wandte sie sich noch einmal an das Publikum und sagte, sie habe es geliebt, jeden Tag in den Wohnzimmern der Zuschauerinnen und Zuschauer zu sein.
Die „Kelly Clarkson Show“ startete im September 2019 und brachte es auf 1.260 Episoden. In der Sendung sprach Clarkson nicht nur mit vielen prominenten Gästen, sondern gab auch Menschen abseits des Rampenlichts Raum für ihre Geschichten. Insgesamt wurde das Format mit mehr als 20 Daytime Emmy Awards ausgezeichnet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber