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Urteil: Amy Winehouses Vater muss Millionen zahlen

Amy Winehouses Vater zog gegen Ex-Freundinnen vor Gericht – jetzt trifft ihn das Urteil härter als gedacht.

30.07.2026, 16:10 Uhr

Der Vater der 2011 verstorbenen Sängerin Amy Winehouse ist mit einer Klage gegen zwei frühere Vertraute seiner Tochter gescheitert und muss nun selbst tief in die Tasche greifen. Mitch Winehouse hatte die beiden Frauen verklagt, weil sie persönliche Gegenstände und Kleidungsstücke der Musikerin versteigern ließen. Nach Angaben aus dem Gericht endete das Verfahren jedoch deutlich zu seinen Ungunsten.

Richterin Sarah Clarke kam zu dem Schluss, dass Mitch Winehouse von dem geplanten Verkauf von Beginn an gewusst habe. Erst später habe er begonnen, die beiden Frauen finanziell belangen zu wollen – und zwar, so die Richterin, auf eine „aggressive und unangenehme“ Art.

Hohe Verfahrenskosten

Die Kosten der beiden Beklagten, die Amy Winehouse laut Gericht immer loyal unterstützt hatten, belaufen sich demnach auf insgesamt etwa 1,2 Millionen Pfund, umgerechnet rund 1,4 Millionen Euro. Innerhalb von zwei Wochen soll Mitch Winehouse davon rund 960.000 Pfund, also etwa 1,1 Millionen Euro, übernehmen.

Nach Einschätzung der Richterin machte er den Rechtsstreit bewusst zu einem umfangreichen und teuren Verfahren. Damit habe er offenbar wirtschaftlichen Druck auf die Beklagten ausüben wollen, um sie zu einer Einigung nach seinen Vorstellungen zu bewegen.

Im Mittelpunkt standen rund 150 Objekte, die zwischen 2021 und 2023 versteigert worden waren. Dazu gehörten unter anderem Kleidung, Handtaschen und Schmuck der Sängerin. Amy Winehouse war im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben.

Mitch Winehouse
Mitch Winehouse muss nach einem verlorenen Gerichtsverfahren zahlen. (Archivbild) Quelle: Kerim Okten/EPA/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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