Berichten zufolge: Klitschko soll vorübergehend Vermögen der gemeinsamen Tochter verwalten dürfen
Medienberichten zufolge hat ein Gericht in Los Angeles dem früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko erlaubt, vorläufig das geerbte Vermögen seiner Tochter Kaya zu verwalten. Darüber berichtete unter anderem das US-Magazin People unter Berufung auf die Anhörung vom Donnerstag Ortszeit.
Demnach sei Klitschko bei dem Termin vertreten gewesen, auch die gemeinsame Tochter sei per Videoschalte zugeschaltet worden und zeitweise im Gerichtssaal auf einem Bildschirm zu sehen gewesen. Laut People habe das Mädchen ihre Identität bestätigt und dabei einen ruhigen sowie gefassten Eindruck gemacht.
Die heute Elfjährige habe bereits vor dem mutmaßlichen Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater in Europa gelebt und gelte den Berichten zufolge als alleinige Erbin der Schauspielerin.
Sorge um mögliche Verluste im Nachlass
Auslöser für Klitschkos Antrag sei nach US-Medien seine Sorge um den Schutz von Vermögenswerten aus dem Nachlass gewesen. In seinem Antrag vom September habe er demnach erklärt, es bestehe die Gefahr, dass Eigentum aus dem Nachlass verloren gehe, beschädigt werde oder verschwendet werde, bevor eine offiziell ernannte Person dessen Sicherung übernehmen könne.
Seine Anwältin Diane Park habe vor Gericht argumentiert, Klitschko könne in der Funktion als vorläufiger Verwalter auch Strafverfolgungsbehörden um Unterstützung bitten. Dabei gehe es unter anderem um mögliche Ermittlungen und um die Rückführung von Vermögenswerten, die nach ihrem Vortrag womöglich von einer nicht zur Familie gehörenden Person veruntreut worden seien.
Panettiere, bekannt aus Produktionen wie Scream 4, Scream 6, Heroes und Nashville, soll laut den Berichten am 16. August im Alter von 36 Jahren in einer Wohnung im US-Bundesstaat South Carolina gestorben sein. Als Todesursache sei demnach eine Überdosis verschiedener Substanzen festgestellt worden; der Tod sei von den Behörden als Unfall eingestuft worden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber