Missgeschick bei Preisverleihung auf der Mainau: Trophäe trifft Preisträgerin am Fuß
Bei einer Preisverleihung am Bodensee ist es zu einem unbeabsichtigten Zwischenfall mit Königin Silvia von Schweden gekommen. Die Monarchin wollte auf der Insel Mainau gemeinsam mit Bettina Gräfin Bernadotte, der Vorsitzenden der Mentor-Stiftung, eine Auszeichnung präsentieren. Dabei stürzte die Holz-Metall-Skulptur jedoch vom Sockel und fiel auf den Zeh der Geehrten.
Ausgezeichnet wurde Monika Brandt aus der Unternehmerfamilie Brandt für ihren Einsatz zugunsten junger Menschen. Die Preisträgerin reagierte mit einem schmerzverzerrten Gesicht und bemerkte nur kurz, dass die Statue schwer sei. Königin Silvia wirkte sichtlich betroffen, wandte sich zunächst ab, übergab die Trophäe anschließend aber dennoch und sprach Brandt ihre Glückwünsche aus.
Eigentlich war die Enthüllung des ersten Zukunftspreises der Mentor-Stiftung als feierlicher Höhepunkt vorgesehen. Die Skulptur stand auf einem Podest und war mit einem schwarzen, schweren Tuch verhüllt. Als Silvia und Bernadotte dieses gemeinsam anhoben, verlor die Statue offenbar den Halt und fiel herunter.
Zuvor hatte Moritz Ritter, Co-Geschäftsführer von Ritter Sport, in seiner Laudatio Monika Brandt für ihr gesellschaftliches Engagement gewürdigt. Nach dem Zwischenfall kommentierte er die Situation mit den Worten, dass gerade nicht alles wie geplant laufe. Für das offizielle Foto sollte die Trophäe später Königin Silvia in die Hand gegeben werden, doch sie lehnte dies mit einem Lächeln ab.

Die schwedische Königin engagiert sich seit vielen Jahren für die Mentor-Bewegung. Bereits 1994 rief sie zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO die internationale Mentor-Föderation ins Leben. Die deutsche Mentor-Stiftung wurde 2016 auf Initiative von Bettina Gräfin Bernadotte auf der Insel Mainau gegründet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber