TV-Ikone Thomas Gottschalk macht nach eigener Aussage deutliche Fortschritte im Kampf gegen den Krebs. Gegenüber der "Bild" sagte der 76-Jährige, er habe am Donnerstag seine zweite PET-Untersuchung gehabt. Dabei werde der gesamte Körper untersucht, um sicherzugehen, dass keine Krebsreste mehr vorhanden seien. Vor dem Termin habe er große Angst vor dem Ergebnis gehabt – umso erleichterter sei er nun.
Eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum Stoffwechselprozesse im Körper sichtbar machen. Dadurch lassen sich unter anderem Tumore und Metastasen erkennen.
Ehefrau Karina spricht von einem kleinen Wunder
Auch Gottschalks Frau Karina zeigte sich sehr bewegt. Nach der Diagnose seien die Aussichten auf Heilung zunächst sehr schlecht gewesen, sagte sie ebenfalls der "Bild". Der behandelnde Professor habe ihnen kaum Hoffnung gemacht. Dass Thomas Gottschalks Körper nun tatsächlich krebsfrei sei, empfinde sie deshalb als ein kleines Wunder.
Auf die Frage, ob er sich schon wieder vollständig erholt fühle, erklärte der frühere "Wetten, dass..?!"-Moderator, dass er noch nicht ganz auf dem Niveau sei, das er sich wünsche. Allerdings gehe es ihm von Woche zu Woche besser.
Gottschalk hatte Ende November des vergangenen Jahres öffentlich gemacht, an Krebs erkrankt zu sein. Zuvor war sein Gesundheitszustand bereits aufgefallen, nachdem er bei der Romy-Gala in Kitzbühel und schon davor bei der Bambi-Verleihung in München unsicher gewirkt hatte.
Die Nachricht von seiner Erkrankung hatte große Anteilnahme ausgelöst. Im Dezember zog sich Gottschalk schließlich aus der RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert" zurück – und verabschiedete sich damit zugleich von der Fernsehbühne.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber