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Britney gesteht: Bewährung für den Popstar

Festnahme, Alkohol am Steuer, Deal vor Gericht: Mit welcher Strafe kommt Britney Spears jetzt wirklich davon?

04.05.2026, 20:26 Uhr

US-Popstar Britney Spears hat eingeräumt, alkoholisiert am Steuer gesessen zu haben. Ihr Geständnis ließ die 44-Jährige im kalifornischen Ventura County über ihren Anwalt abgeben; zu dem Termin erschien sie nicht persönlich. Im Rahmen einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft blieb ihr eine strengere Strafe erspart. Stattdessen wurde sie zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt und muss mehrere Auflagen erfüllen, darunter ein Schulungsprogramm sowie Therapiesitzungen.

Bewährungsstrafe nach Einigung

Anwalt Michael Goldstein erklärte, Spears habe die Verantwortung für ihr Verhalten übernommen. Sie habe bereits wichtige Schritte eingeleitet, um ihr Leben in eine positive Richtung zu lenken. Nach seinen Angaben verzichtete die Anklage deshalb auf den schwerwiegenderen Vorwurf. Spears begrüße die Entscheidung und sei dankbar für die große Unterstützung, die sie erhalten habe.

Festnahme im März

Die Sängerin war Anfang März in Kalifornien von der Highway Patrol angehalten und kurzzeitig festgenommen worden. Gegen sie wurde anschließend wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss ermittelt.

Vorfall als "unentschuldbar" bezeichnet

Bereits im März hatte eine Sprecherin den Vorfall als bedauerlich und völlig unentschuldbar bezeichnet. Spears werde die notwendigen Schritte unternehmen, um die Gesetze einzuhalten. Zugleich könne dies hoffentlich der Beginn einer längst nötigen Veränderung in ihrem Leben sein. Nach Angaben ihres Managements begab sich die Musikerin kurze Zeit später freiwillig in eine Behandlungseinrichtung.

Seit Jahren Sorgen um den Zustand der Sängerin

Mit Welthits wie …Baby One More Time und Oops!… I Did It Again gehört Spears zu den erfolgreichsten Popkünstlerinnen überhaupt. Besonders in den 1990er- und 2000er-Jahren prägte sie die Musikwelt. In den vergangenen Jahren stand jedoch immer wieder ihr gesundheitlicher und persönlicher Zustand im Fokus. Nach schweren Krisen wurde sie 2008 unter Vormundschaft gestellt, wodurch ihr Vater die Kontrolle über ihr Leben und ihre Finanzen erhielt. Diese Regelung endete 2021 nach einem international beachteten Gerichtsverfahren.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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