Popstar Ariana Grande hat nach eigenen Angaben schon lange geplant, sich eine Auszeit zu nehmen. Bei einem Konzert in Chicago erklärte die 33-jährige Sängerin und Schauspielerin, die Mitteilung vom Vortag sei keine spontane oder überstürzte Entscheidung gewesen. Vielmehr habe sie diesen Schritt schon seit geraumer Zeit im Stillen vorbereitet. Zugleich betonte sie, dass es nicht zutreffe, dass ihr „Negativität“ alles verderbe. Mehrere Dinge könnten gleichzeitig wahr sein, sagte Grande und fügte hinzu: „Grenzen müssen gesetzt werden.“
Zuvor hatte ihr Management bekanntgegeben, dass sich die Musikerin nach dem Ende ihrer Tour vorerst aus der Öffentlichkeit zurückziehen werde. US-Medien aus der Unterhaltungsbranche zitierten entsprechende Aussagen des Teams. Außerdem sagte Grande nach Angaben der Produktionsfirma Empire Street Productions ihre Mitwirkung an der Neuinszenierung des Musicals Sunday in the Park with George im Londoner Barbican ab.
Diskussionen unter Fans über Grandes Erscheinungsbild
Worauf sich Grande mit ihrer Bemerkung über Negativität konkret bezog, ließ sie offen. In der Öffentlichkeit wird jedoch seit Längerem immer wieder über ihr Aussehen gesprochen. Auch zuletzt sorgten Fotos und Videos von ihren Auftritten erneut für Spekulationen über Veränderungen ihres Körpers. Zahlreiche Fans äußerten die Vermutung, die Sängerin habe deutlich an Gewicht verloren.
Bereits 2023 hatte Grande in einem TikTok-Video mehr Mitgefühl im Umgang mit dem Aussehen anderer Menschen gefordert. Man könne nie wissen, was jemand gerade durchmache, sagte sie damals. Deshalb sollten sich Menschen mit Kommentaren zurückhalten, selbst wenn diese gut gemeint seien.
Aktuell ist Grande mit ihrem 2024 erschienenen Album Eternal Sunshine auf Tour. Bis Anfang September stehen noch mehrere Konzerte in Chicago und London auf dem Programm. Es handelt sich um ihre erste Tournee seit sieben Jahren. Nach der Sweetener-Tour hatte sie sich zwar nicht aus der Kunstwelt zurückgezogen, wohl aber weitgehend von Live-Auftritten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber