Kovac weist Krisenstimmung beim BVB zurück
Trotz drei Partien ohne Sieg und der enttäuschenden Pleite in Norwegen sieht Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac seinen Club nicht in einer Krise. Nach dem 0:0 in Baku betonte der Coach, die aktuelle Lage sei mit der Situation bei seiner Ankunft nicht zu vergleichen. Damals habe der BVB noch auf Rang elf gestanden, nun sei man Zweiter und punktgleich mit Bayern München.
Die jüngsten Ergebnisse — das 2:2 gegen Werder Bremen, das 0:1 bei FK Bodö/Glimt und das torlose Remis bei Union Berlin — haben die anfängliche Aufbruchsstimmung allerdings spürbar gebremst. Hinzu kommt der Ausfall von Konstantinos Karetsas, der am Dienstag beim Auswärtsspiel gegen FK Sabah verletzungsbedingt fehlen wird.
Kovac machte deutlich, dass ihm die Resultate zwar missfallen, er daraus aber kein großes Thema machen wolle. Sein Umgang damit sei einfach: möglichst nichts lesen.
Durch die Niederlage gegen Bodö/Glimt hat Dortmund in der Tabelle der Champions League deutlich an Boden verloren. Für Kovac zählt nun aber nur der nächste Auftritt. Vergangenes spiele keine Rolle mehr, auch nicht die vorherige Saison — entscheidend sei allein, dass die Mannschaft nun liefere.
Erst vor einer Woche hatte der BVB den Vertrag mit dem Trainer vorzeitig bis zum Sommer 2029 verlängert.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber