Nürnberg setzt Erfolgsserie in Karlsruhe fort
Der 1. FC Nürnberg geht mit viel Rückenwind in die anstehende Länderspielpause. Die Franken feierten beim Karlsruher SC einen verdienten 1:0-Erfolg und holten damit den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien. Vor 31.067 Zuschauern im sonnigen Wildpark erzielte Mohamed Ali Zoma in der 30. Minute den einzigen Treffer des Tages. Für Nürnberg waren es bereits 16 Punkte aus den letzten sechs Spielen. Zudem beendete der Club eine Negativserie von fünf Auswärtsniederlagen in Folge beim KSC.
Zu Beginn musste das Team von Trainer Miroslav Klose allerdings kurz zittern. Nach einem Rückpass unterlief Torhüter Jan Reichert ein Fehler bei der Ballannahme, sodass der Ball gefährlich an den Außenpfosten rollte. Anschließend übernahm Nürnberg jedoch klar die Kontrolle. Mit derselben Anfangsformation wie zuletzt beim 2:1 gegen Hannover 96 bestimmten die Gäste das Geschehen fast nach Belieben, auch wenn gegen tief verteidigende Karlsruher zunächst die ganz klaren Möglichkeiten fehlten. Die Zahlen zur Pause unterstrichen die Dominanz deutlich: 72 Prozent Ballbesitz und ein Passverhältnis von 406 zu 110.
Zoma vollendet starke Kombination
Die Führung für den FCN war die logische Folge der Überlegenheit. Über mehrere schnelle Stationen kombinierten sich die Nürnberger sehenswert durch das Zentrum der Karlsruher Abwehr. Javier Fernandez legte schließlich für den mit Tempo einlaufenden Zoma auf, der sicher abschloss. Für den 22-Jährigen war es bereits der sechste Saisontreffer. Erst vor wenigen Tagen war er erstmals in den Kader der italienischen Nationalmannschaft berufen worden.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weitgehend arm an Höhepunkten. Ein Treffer von Karlsruhes Rafael Pinto Pedrosa wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Auch in der Schlussphase gelang es der Mannschaft von KSC-Coach Maximilian Senft nur selten, ernsthaften Druck auf das Nürnberger Tor auszuüben. So brachte der FCN den knappen, aber verdienten Auswärtssieg souverän über die Zeit.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber