Fürth und Magdeburg trennen sich 1:1
Nach den wilden 4:5-Duellen der vergangenen Saison ist das Aufeinandertreffen zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Magdeburg diesmal deutlich ruhiger verlaufen. Beide Teams trennten sich am Freitagabend mit 1:1 (1:1).
Die Gäste aus Magdeburg erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 5. Minute durch Emmanuel Iyoha in Führung. Fürth antwortete im Stadion am Ronhof nach etwas mehr als 20 Minuten: Omar Sillah traf zum Ausgleich (22.).
Magdeburg verpasst Sprung nach vorn
Mit dem Unentschieden ließ der FCM die Chance liegen, zumindest vorübergehend auf Rang drei der 2. Bundesliga vorzurücken. Stattdessen belegt Magdeburg nun den fünften Platz. Fürth bleibt Zehnter und verpasste ebenfalls den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Am Wochenende könnten die Franken sogar wieder näher an die Abstiegsplätze heranrutschen.
Torhüter prägen die Partie
Beide Trainer, Fürths Heiko Vogel und Magdeburgs Petrik Sander, dürften mit dem deutlich weniger spektakulären Verlauf im Vergleich zur Vorsaison leben können. Zwar deutete das frühe 0:1 zunächst auf einen offenen Schlagabtausch hin, doch Magdeburg präsentierte sich vor allem in der Anfangsphase strukturierter und abgeklärter im Spiel nach vorne.
Nach dem Ausgleich durch Sillah änderte sich das Bild. Der Treffer war zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt worden, zählte nach Überprüfung durch den VAR jedoch doch.
Vor 11.491 Zuschauern rückten anschließend vor allem die Schlussmänner in den Mittelpunkt. Fürths Keeper Florian Hellstern rettete mehrfach stark, unter anderem gegen Mateusz Zukowski (38./75.), Iyoha (65.) und Richmond Tachie (78.).
Auf der anderen Seite überzeugte auch Magdeburgs Torwart Dominik Reimann. Er verhinderte weitere Fürther Treffer unter anderem mit Paraden gegen Sillah (46.) und den wieder einsatzbereiten Shinta Appelkamp (56.).
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber