Kompany lobt Freiburgs Europacup-Coup
Bayern-Coach Vincent Kompany hat den SC Freiburg nach dem erstmaligen Einzug in ein europäisches Endspiel ausdrücklich gewürdigt. Der 40 Jahre alte Belgier bezeichnete den Weg der Breisgauer als vorbildlich und sprach von einem starken Beispiel für viele andere Clubs. Für Kompany selbst war die Woche sportlich weniger erfolgreich, nachdem Bayern München den Einzug ins Champions-League-Finale verpasst hatte.
Freiburg hatte sich am Donnerstagabend mit einem 3:1 im Rückspiel des Europa-League-Halbfinals gegen Sporting Braga das Ticket für das Endspiel gesichert. Damit feierte der Verein bereits jetzt den größten internationalen Erfolg seiner Geschichte. Im Finale trifft der Sport-Club am 20. Mai in Istanbul auf den englischen Premier-League-Vertreter Aston Villa.
Kompany kündigte an, im Endspiel den Freiburgern die Daumen zu drücken. Aus seiner Sicht wäre ein Titelgewinn auch ein positives Signal für den deutschen Fußball. Sollte Freiburg die Europa League gewinnen, würde der Club wie der deutsche Meister Bayern in der kommenden Saison in der Champions League antreten.
Großer Respekt für Schuster und den ganzen Verein
Kompany betonte, er habe großen Respekt vor dem, was in Freiburg aufgebaut worden sei. Die Saison des Sport-Clubs stehe für viele der positiven Seiten des Fußballs: ein vergleichsweise kleiner Verein, der mit den eigenen Möglichkeiten nachhaltig arbeite und dabei einer klaren Philosophie sowie einer erkennbaren Vision folge.
Ein wichtiger Teil dieses Erfolgs ist für Kompany auch Trainer Julian Schuster. Der 41-Jährige verdiene viel Anerkennung für seine Arbeit. Zugleich hob der Bayern-Coach hervor, dass der Freiburger Erfolg nicht nur an einer Person festzumachen sei. Auch Vorgänger Christian Streich sowie die Verantwortlichen, die personelle Entscheidungen getroffen hätten, hätten ihren Anteil daran. Zudem verwies Kompany auf das große Potenzial mehrerer Freiburger Spieler, das sich nun auch auf internationaler Bühne zeige.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion