Fußball

Vogel verrät: Klaus‘ Sprint war besser als sein Tor

Heimsieg geschafft, jetzt droht Fürth die nächste Falle: Warum den Trainer ausgerechnet eine Stärke des Gegners nervös macht.

23.10.2026, 16:26 Uhr

Fürth will nach Heimpremiere auch auswärts nachlegen

Nach dem ersten Heimsieg der laufenden Zweitliga-Saison fordert Fürths Trainer Heiko Vogel von seiner Mannschaft nun auch in der Fremde ein Erfolgserlebnis. Der 2:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig habe dem Team viel gegeben, erklärte der Coach. Besonders wichtig sei der Sieg gewesen, weil Braunschweig ein direkter Konkurrent sei. Zudem hätten die Franken nicht nur erstmals zu Hause gewonnen, sondern auch erstmals ohne Gegentor gespielt. Das stärke das Selbstvertrauen spürbar. Nun gelte der volle Fokus aber dem nächsten Spiel am Sonntag, in dem seine Mannschaft die Leistung bestätigen müsse.

Warnung vor Osnabrücks Umschaltspiel

Am Sonntag um 13.30 Uhr tritt die SpVgg Greuther Fürth beim VfL Osnabrück an. Der Aufsteiger liegt in der Tabelle nur einen Punkt hinter den Franken. Vogel sieht vor allem in der Konterstärke der Gastgeber eine große Gefahr. Osnabrück schalte nach Ballgewinnen sehr schnell und entschlossen um, warnte er. Dass Fürth vermutlich viel Ballbesitz haben und die Partie gestalten werde, könne trügerisch sein. Seine Mannschaft müsse daher äußerst aufmerksam sein, um nicht in die gefährlichen Gegenstöße des VfL zu laufen.

Rückkehr für Felix Klaus mit besonderer Note

Für Offensivspieler Felix Klaus wird die Partie in Osnabrück zu einer besonderen Begegnung. Der 34-Jährige stammt aus der Stadt, außerdem spielte sein Vater Fred Klaus einst für den VfL. Am vergangenen Wochenende hatte der Fürther Kapitän mit einem Doppelpack großen Anteil am 2:0 gegen Braunschweig. Durch den Sieg zog Fürth in der Tabelle an den Niedersachsen vorbei.

Felix Klaus
Jüngst der Fürther Siegbringer: Stürmer Felix Klaus. (Archivbild) Quelle: Daniel Löb/dpa

Vogel lobt Einsatz über die Tore hinaus

Bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel stand Klaus erneut im Mittelpunkt – allerdings nicht nur wegen seiner beiden Treffer. Vogel hob hervor, dass der Angreifer auch abseits seiner Tore ein starkes Spiel gezeigt habe. Besonders beeindruckt habe ihn ein langer Sprint über rund 90 Meter, an dessen Ende Klaus sogar im eigenen Strafraum klärte. Diese Szene sei für ihn fast noch bemerkenswerter gewesen als das erste Tor, das zwar technisch sehr anspruchsvoll gewesen sei.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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