Fußball

Trotz allem: Kern bleibt BFV-Präsident

Macht-Demo beim BFV: Christoph Kern bleibt ohne eine einzige Gegenstimme Präsident des größten DFB-Landesverbands.

09.05.2026, 11:33 Uhr

Christoph Kern bleibt BFV-Präsident bis 2030

Christoph Kern steht weiterhin an der Spitze des Bayerischen Fußball-Verbands. Beim 27. Ordentlichen Verbandstag des BFV in Bad Gögging wurde der 43-jährige Jurist ohne Gegenstimme für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Seine neue Amtszeit läuft damit bis 2030, einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Unter dem Beifall der 244 stimmberechtigten Delegierten nahm Kern die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen. Seit Juni 2022 führt er den größten Landesverband im Deutschen Fußball-Bund, dem rund 1,8 Millionen Mitglieder und etwa 4.500 Vereine angehören.

Bereits vor vier Jahren war Kern in Bad Gögging zum Präsidenten gewählt worden. Damals trat er die Nachfolge von Rainer Koch an, der nach 18 Jahren als BFV-Chef nicht erneut kandidierte.

Rückblick auf eine ereignisreiche erste Amtszeit

Bei seiner ersten Wahl setzte sich der frühere Bezirksvorsitzende aus Schwaben gegen zwei Konkurrenten durch. Kern ist der siebte Präsident in der inzwischen 80-jährigen Geschichte des Verbandes.

Mit Blick auf seine erste Amtsperiode sprach er von vier intensiven Jahren. Es sei beeindruckend, wie viele positive Entwicklungen und besondere Momente der Verband erlebt habe – und zugleich stünden noch zahlreiche Aufgaben bevor.

Kern war ursprünglich mit dem Ziel eines Generationenwechsels im BFV angetreten. Zum Ende seiner ersten Amtszeit zog er das Fazit, dass sich der Umgang innerhalb des Verbandes verändert habe. Der BFV sehe sich heute als modernes Dienstleistungsunternehmen für seine Vereine.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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