Einzelkritik zum Deutschland-Spiel in East Rutherford
East Rutherford (dpa) – Die deutsche Nationalmannschaft kassierte erneut Gegentore. So schlugen sich die Spieler im Überblick:
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Manuel Neuer: Wieder ohne Zu-null-Spiel. Vor dem Treffer von Rodriguez in der 73. Minute wirkte er zu abwartend, beim zweiten Gegentor fehlte der entscheidende Zugriff. Es stellt sich die Frage, ob seine besondere Ausstrahlung in der K.-o.-Runde noch voll greift.
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Joshua Kimmich: Der Kapitän ist im Turnier weiter nicht richtig angekommen. Defensiv fehlte ihm erneut die Schnelligkeit, offensiv die Genauigkeit. Auffällig: Schon nach einer Stunde wurde er ausgewechselt.
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Jonathan Tah: Der Abwehrorganisator zeigte sich sehr präsent und hielt robust dagegen, vor allem in einem starken Zweikampf gegen Valencia. Beim zweiten Gegentor reagierte aber auch er zu zögerlich.
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Antonio Rüdiger: Als Ersatz für Schlotterbeck spielte er ordentlich und korrigierte zudem einige Unsicherheiten von Raum. Nach Kimmichs Auswechslung übernahm er für rund 30 Minuten die Kapitänsbinde.
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David Raum: Zwei gelungene Hereingaben waren seine besten Szenen, ansonsten blieb er weitgehend blass. Ihm fehlten Anbindung ans Spiel und Orientierung nach hinten. Brown dürfte damit weiter die Nase vorn haben.
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Felix Nmecha: Diesmal brachte er nicht die gewohnte Wucht auf den Platz. Dazu kamen ungewohnte Ballverluste, auch im Vorfeld eines Gegentores. Immerhin arbeitete sich der Dortmunder im Verlauf der Partie besser hinein.
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Aleksandar Pavlovic: Vor dem Tor von Sané setzte er sich stark und robust durch. Darüber hinaus aber mit Fehlpässen, Problemen in der Positionierung und unglücklich beim ersten Gegentreffer. Wegen seiner Gelben Karte blieb er zur Pause in der Kabine.
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Leroy Sané: Sein erstes Turniertor im 15. Einsatz könnte für ihn ein befreiender Moment sein. Auf der rechten Seite arbeitete er außerdem engagiert mit nach hinten.
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Jamal Musiala: Seine Dribblings verpufften häufig. Mit seinen vielen Drehungen machte er das Spiel eher komplizierter. Die körperbetonte Spielweise des Gegners lag ihm nicht.
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Florian Wirtz: Bewegte sich im Angriff über große Räume und suchte immer wieder das Zusammenspiel mit seinen Mitspielern. Wirklich Zählbares sprang dabei aber nicht heraus.
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Kai Havertz: Er erreichte nicht die Form der vergangenen Wochen. Eine Kopfballchance blieb seine auffälligste Aktion. Wenn er seinen Stammplatz behaupten will, braucht er Tore.
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Angelo Stiller: Der Stuttgarter kam zur zweiten Halbzeit für Pavlovic und feierte seine WM-Premiere. Er fing einige Bälle ab und warf sich mehrfach mit großem Einsatz in die Zweikämpfe.
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Deniz Undav: Schon in der Pause suchte er voller Vorfreude den Kontakt zu den deutschen Fans auf der Tribüne. Diesmal blieb ihm als Joker jedoch nur ein Schuss ans Außennetz.
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Malick Thiaw: Nach seiner Einwechslung für Kimmich fügte er sich gut in die Dreierkette ein. Besonders bei einer wichtigen Kopfballabwehr war er zur Stelle.
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Maximilian Beier: Auch für ihn war es der erste WM-Einsatz. Dem Offensivspiel konnte er aber keine entscheidenden Impulse geben.
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Pascal Groß: In der hektischen Schlussphase versuchte er nach seiner Hereinnahme, im Zentrum Struktur und Ordnung zu halten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber