Rückruf bei Aldi Süd: Zwiebelmettwurst wegen Keimbelastung betroffen
Ein Wurstproduzent aus Nordrhein-Westfalen hat mehrere Chargen seiner Schinken-Zwiebelmettwurst zurückgerufen, die bei Aldi Süd verkauft wurden. Betroffen sind Produkte, die in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens im Handel waren. Nach Angaben der Willms Fleisch GmbH aus Ruppichteroth wurde bei Untersuchungen eine mikrobiologische Belastung mit Krankheitserregern festgestellt.
Konkret geht es um die Schinken-Zwiebelmettwurst in der 200-Gramm-Packung in den Sorten „Vespermettwurst“, „Klassisch“ und „Paprika“. Vom Rückruf erfasst sind Packungen mit den Verbrauchsdaten 18.06., 21.06., 22.06., 23.06. und 24.06.2026. Die betroffenen Waren seien bereits aus den Regalen genommen worden.
Das Unternehmen rät dringend davon ab, diese Produkte zu essen. Kundinnen und Kunden können die betroffene Ware in den Handel zurückbringen und erhalten den Kaufpreis erstattet. Andere Artikel von Willms Fleisch sowie Schinken-Zwiebelmettwurst mit abweichendem Verbrauchsdatum sind laut Hersteller nicht betroffen und können weiterhin verzehrt werden.
Bei den nachgewiesenen Keimen handelt es sich um STEC/VTEC-Bakterien. Eine Infektion kann sich meist nach wenigen Tagen durch Durchfall und Bauchschmerzen bemerkbar machen. In der Regel klingen die Beschwerden nach einigen Tagen wieder ab. Wer jedoch starke oder länger anhaltende Symptome entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion