Löw zweifelt an Rückkehr auf die Trainerbank
Joachim Löw kann sich derzeit nur schwer vorstellen, noch einmal ein Team als Cheftrainer zu übernehmen. Seit seinem Abschied als Bundestrainer nach der EM 2021 habe der 66-Jährige mehrere Angebote ausgeschlagen. Beim traditionellen Handover des DFB-Pokals in Berlin vor dem Finale zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München am 23. Mai sagte Löw, ihm habe bei den bisherigen Anfragen das entscheidende innere Feuer gefehlt.
Der frühere Nationalcoach erklärte zudem, dass er inzwischen schon seit einigen Jahren aus dem Tagesgeschäft heraus sei. Deshalb sei er unsicher, ob er noch die nötige Energie mitbringen würde, um eine Mannschaft nachhaltig weiterzuentwickeln. Zwar schloss Löw nicht völlig aus, dass ihn ein außergewöhnliches Angebot noch reizen könnte. Er halte das aber eher für wenig wahrscheinlich.
Zuletzt war spekuliert worden, ob Löw die Nationalmannschaft Ghanas bei der kommenden WM-Endrunde übernehmen könnte. Diese Gerüchte hatte er jedoch zurückgewiesen. Gleichzeitig betonte er, dass er sich noch nicht im Ruhestand sehe. Wenn überhaupt, dann käme für ihn am ehesten erneut eine Aufgabe bei einer Nationalmannschaft infrage.
Pokalübergabe in Berlin mit VfB-Bezug
Vor dem 83. DFB-Pokalfinale übergab Löw die Trophäe im Roten Rathaus in seiner Rolle als Botschafter des VfB Stuttgart an DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Der VfB hatte im vergangenen Jahr das Endspiel mit 4:2 gegen Arminia Bielefeld gewonnen. Bereits 1997 holten die Stuttgarter mit Löw als Trainer den DFB-Pokal.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion