Fußball

Krebs-Schock bei Dinkci: So hilft Werder jetzt

Schicksalsschlag bei Ex-Werder-Star Eren Dinkci: Warum sein Heimatverein jetzt mit einer besonderen Aktion hilft.

30.04.2026, 15:09 Uhr

Werder verbindet Heimspiel mit Aktion für Blutkrebspatienten

Werder Bremen nutzt sein vorletztes Heimspiel der laufenden Bundesliga-Saison, um ein Zeichen der Unterstützung für Menschen mit Blutkrebs zu setzen. Anlass ist die Leukämie-Erkrankung der Partnerin des gebürtigen Bremers und früheren Werder-Profis Eren Dinkci, der inzwischen für den 1. FC Heidenheim spielt. Beim Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag um 15.30 Uhr können sich Zuschauer im Weserstadion als potenzielle Stammzellenspender registrieren lassen.

Vorzeitiger Klassenerhalt ist möglich

Sportlich bietet der drittletzte Spieltag Bremen die Chance, den Ligaverbleib schon vorzeitig sicherzustellen. Dafür müsste Werder sein Heimspiel gegen Augsburg gewinnen, während der Tabellen-16. FC St. Pauli am Sonntag nicht gegen den FSV Mainz 05 gewinnt. Sollte zusätzlich auch der VfL Wolfsburg an diesem Wochenende verlieren, würde sogar ein Unentschieden gegen Augsburg reichen.

Trainer Daniel Thioune äußerte sich dennoch zurückhaltend. Er betonte, entschieden werde erst am Ende der Saison. Natürlich hoffe man darauf, dass sich die Lage am Wochenende zugunsten von Werder entwickelt, doch noch sei Zurückhaltung angebracht.

Thioune will das „Abstiegsgespenst“ endgültig besiegen

Gleichzeitig verwies der Werder-Coach darauf, dass die Mannschaft Anfang Februar noch in einer deutlich schwierigeren Lage gewesen sei. Den aktuellen Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsplatz bezeichnete er als sehr ordentliche Ausgangsposition.

Thioune schilderte den Abstiegskampf als eine Art Boxduell. Vor acht Spieltagen habe die Mannschaft in St. Pauli einen harten Rückschlag erlitten. Viele hätten damals geglaubt, Bremen komme aus der Negativspirale nicht mehr heraus und müsse womöglich den Gang in die 2. Liga antreten. Doch genau das habe die Mannschaft zusätzlich motiviert, die Situation sachlich aufzuarbeiten. Aus seiner Sicht habe dieser Prozess dazu geführt, dass Werder nun auf einem guten Tabellenplatz stehe. Nun gehe es darum, das Thema Abstieg endgültig abzuhaken.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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