Der mögliche Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Nach Informationen der „Bild“ rechnen die Beteiligten damit, dass die Verhandlungen in den kommenden Tagen beendet werden. Dem Bericht zufolge haben sich Bayern-Sportvorstand Max Eberl und Frankfurts Sportchef Markus Krösche grundsätzlich auf ein Transferpaket in Höhe von etwa 55 Millionen Euro geeinigt.
Offen sei demnach vor allem noch, wie sich die Summe genau auf eine feste Ablöse und mögliche Bonuszahlungen verteilt. Zu Beginn der Gespräche soll Frankfurt noch mehr als 60 Millionen Euro verlangt haben. Offizielle Stellungnahmen der beiden Vereine gibt es bislang nicht.
Brown richtet den Blick auf die Weltmeisterschaft
Brown, der nach seiner Ausbildung beim 1. FC Nürnberg in Frankfurt den Durchbruch schaffte, wollte sich zuletzt nicht zu den Spekulationen äußern. In der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft hatte er betont, dass seine volle Konzentration dem Turnier gelte und er das Thema deshalb nicht kommentieren wolle.
Wie die Zeitung weiter berichtet, hat Frankfurt dem Spieler bereits signalisiert, einem Wechsel nach München zuzustimmen. Der Transfer könnte demnach nach dem Spiel gegen Curaçao endgültig besiegelt werden. Auch für den Medizincheck soll der FC Bayern bereits organisatorische Vorbereitungen in den USA getroffen haben. Anschließend soll der bald 23-Jährige einen Vertrag bis 2031 unterschreiben.
Beim deutschen Rekordmeister steht mit Alphonso Davies bereits ein prominenter Linksverteidiger unter Vertrag, dessen Arbeitspapier noch bis zum 30. Juni 2030 läuft. Der Kanadier hatte den Auftakt der Weltmeisterschaft wegen muskulärer Probleme verpasst und war auch in der vergangenen Saison mehrfach verletzungsbedingt ausgefallen.

Thomas Müller hält den Wechsel für machbar
Der langjährige Bayern-Spieler Thomas Müller sieht Brown grundsätzlich bereit für den Schritt nach München. Mit Blick auf dessen Fähigkeiten und Entwicklungschancen sagte er, Brown bringe dafür auf jeden Fall die nötige Qualität mit. Gleichzeitig verwies Müller darauf, dass beim FC Bayern ein enorm hoher Konkurrenzkampf herrsche. Dennoch sei Brown ein Spieler, den viele für sehr interessant hielten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion