Leipzig fix in der Champions League, Stuttgart mit besten Chancen auf Platz vier
RB Leipzig hat am vorletzten Bundesliga-Spieltag die Qualifikation für die Champions League perfekt gemacht. Mit dem 2:1 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten FC St. Pauli sicherten sich die Sachsen Platz drei hinter Meister Bayern München und Borussia Dortmund.
Im Rennen um Rang vier hat nun der VfB Stuttgart die besten Aussichten. Die Schwaben gewannen das direkte Duell mit Bayer Leverkusen 3:1 (2:1) und zogen an der Werkself vorbei. Neuer Tabellenfünfter ist die punktgleiche TSG Hoffenheim, die Werder Bremen mit 1:0 (1:0) besiegte. Stuttgart liegt wegen der um fünf Treffer besseren Tordifferenz vor den Kraichgauern. Leverkusen folgt als Sechster mit drei Punkten Rückstand.
Die Lage im Kampf um die Champions-League-Plätze hatte sich bereits unter der Woche zugespitzt, nachdem feststand, dass die Bundesliga über das UEFA-Ranking keinen zusätzlichen Startplatz erhält.
Im Abendspiel setzte sich der FC Bayern mit 1:0 (0:0) beim VfL Wolfsburg durch. Harry Kane vergab dabei erstmals in der Bundesliga einen Elfmeter, ehe Michael Olise in der 56. Minute mit einem sehenswerten Treffer den Sieg sicherstellte. Durch die Niederlage der Wolfsburger sind der 1. FC Köln und Werder Bremen gerettet.
Augsburg darf weiter auf Europa hoffen
Auch der FC Augsburg kann weiter vom internationalen Geschäft träumen. Das Team von Trainer Manuel Baum gewann 3:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach und liegt als Tabellenneunter nur noch einen Punkt hinter dem Siebten SC Freiburg. Damit lebt die Hoffnung auf die Conference League weiter.
Leipzig erledigt die Pflicht gegen St. Pauli
In Leipzig verfolgte auch Jürgen Klopp die Partie im Stadion und bekam einen Heimsieg zu sehen. Xaver Schlager brachte RB kurz vor der Pause in Führung (45.), Willi Orban legte nach dem Seitenwechsel das 2:0 nach (55.). Vor dem Anpfiff hatte es nach der Amokfahrt unter der Woche eine Schweigeminute gegeben.
Für St. Pauli, derzeit Vorletzter, wird die Lage dagegen immer brenzliger. Abdoulie Ceesay gelang in der 86. Minute nur noch der späte Anschlusstreffer. Bereits am Sonntag könnte Schlusslicht 1. FC Heidenheim an den Hamburgern vorbeiziehen.
Stuttgart dreht Rückstand gegen Leverkusen
Das Topspiel in Stuttgart begann mit einem Blitzstart der Gäste: Aleix Garcia traf schon nach 34 Sekunden zur Führung. Der VfB reagierte jedoch sofort und kam durch Ermedin Demirovic in der 5. Minute zum Ausgleich. Noch vor der Pause brachte Maximilian Mittelstädt die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung (45.+7), Deniz Undav machte mit dem 3:1 in der 58. Minute alles klar.
Hoffenheim profitiert von früher Roter Karte
Größter Konkurrent der Stuttgarter im Rennen um Platz vier ist nun Hoffenheim. Gegen Bremen spielte der TSG eine frühe Rote Karte in die Karten: Yukinari Sugawara sah bereits in der 5. Minute wegen groben Foulspiels Rot. In Überzahl erzielte Bazoumana Touré in der 26. Minute das Tor des Tages.
Am letzten Spieltag muss Stuttgart bei Eintracht Frankfurt antreten, Hoffenheim gastiert bei Borussia Mönchengladbach.
Augsburg klar besser als Gladbach
In Augsburg wirkte Gladbach nach dem gesicherten Klassenverbleib wenig entschlossen. Michael Gregoritsch mit zwei Treffern (24./72.) und Robin Fellhauer (42.) sorgten für einen hochverdienten Heimsieg. Giovanni Reyna gelang für die Borussia erst in der Nachspielzeit noch Ergebniskosmetik (90.+2).
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion